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Museumsreif
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Dauerausstellung Bremen

Die Dauerausstellung im Übersee-Museum Bremen
„Erleben, was die Welt bewegt“:

Auftraggeber: Stiftung Überseemuseum, Bremen
Dr. H. Roder, Tel. 0421-16038160

„Aushängeschild der deutschen Museumslandschaft“ und „das Anspruchsvollste, was wir je gemacht haben“, das waren die Kommentare bei der Eröffnung der Ausstellung. Die Ausstellungsgestalter von Mseumsreif! haben diesen jüngsten Teil der Daueraustellung auf eine neue, frische Art inzeniert.

Die Auftraggeber haben sich diesen Teil der Daueraustellung als eine Art „Neue Mitte“ für Ihr Museum gewünscht. Zu gestalten waren aber vorallem sieben große Unterthemen unsereer globalisierten Welt: Klima, Migration, Zeit, Menschenrechte, Wirtschaft, Gender und Kommunikation.

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Bohnenberger Maschinen

„Orientierung im Raum - 200 Jahre Maschine von Bohnenberger“

Auftraggeber: Universität Stuttgart
Prof. Dr. Dieter Fritsch, Tel. 0711-685-83201
Prof. Dr. Jörg Wagner, Tel. 0711-685-67046

Die Ausstellung war beauftragt vom Institut für Photogrammetrie und dem Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart und wurde in Kooperation mit Riepe Ausstellungsbau geplant und realisiert.

Im Foyer der Universitätsbibliothek standen ca. 450 qm zur Verfügung, um das Thema zu inszenieren.
Die gestalterische Grundidee der Ausstellung bestand darin, die Präsentation gegenwärtiger und historischer Technologie einzubetten in ein System von Orientierungslinien am Boden, die als „Vermessungslinien“ Orientierung im Raum zu ermöglichten schienen. Zugleich standen diese Linien, die sich im Außenbereich wegweisend fortsetzten, im Widerspruch zur Anordnung der Vitrinen. Orientierung wurde damit als Fragestellung gestaltet. Zudem entwickelte sich die Präsentation chronologisch rückwärts. Am Ende des Raumes, wo sich die meisten Orientierungslinien kreuzten, liefen die Vitrinenreihen raumperspektivisch und lichttechnisch auf den Kern der Ausstellung zu: auf ein Porträt Bohnenbergers und auf seine wegweisende Maschine.

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LVR-Oberhausen

„Feuerländer“

LVR-Oberhausen, Dr. Thomas Schleper, Tel. 0208-8579140

Planung, Realisation und Art-Handling der Sonderausstellung „Feuerländer“ im Rahmen der RUHR.2010.

200 Gemälde zur Arbeitswelt von Kohle, Eisen und Stahl. Die bislang größte internationale Ausstellung des LVR-Industriemuseums zeigt in Oberhausen die bewegte Geschichte der Arbeit aus dem Blickwinkel der Kunst mit Beispielen des Bergbaus und der Eisen- und Stahlindustrie von 1800 bis heute.

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Siebengebirge

„Wildnis Siebengebirge – Natur am Scheideweg“

Aufraggeber: Alexander Koenig-Gesellschaft, Bonn
Dr. Uwe Schäkel, Tel. 06441-44786267

Die circa 200qm große Wanderausstellung für die Alexander Koenig Gesellschaft (Bonn) basiert auf einem System hinterleuchteter, kreisförmiger Displays, das eigens für die Wanderausstellung konzipiert wurde und einen besonders flexiblen Aufbau je nach Örtlichkeit zulässt.

Die Ausstellung thematisiert die Entstehungsgeschichte des Naturparks Siebengebirge, seine Besonderheiten aus Sicht des Biodiversitätsschutzes, aber auch die Notwendigkeit forcierter Naturschutzbemühungen - zu deren Förderung sie ihre Besucher animieren möchte.

Interaktive Module wie Geruchsbar und Filmeinspielungen ergänzen die großzügigen Text-Bildtafeln. Für Kinder wurde eine besondere Bespielungsebene in die Ausstellung integriert: Der Drache Dräco begleitet sie auf ihrem Rundgang und hilft ihnen, einen spannenden Rätselbogen zu lösen.

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akustik

„Indemann“

Aussichts- und Erlebnisturm, Inden

Auftraggeber: Gemeinde Inden, Bauamt, Regina Dechering, Tel. 02465-3942

Für den Erlebnisturm vis a vis zur Grube des rheinischen Braunkohletagebaus bei Inden wurden zwei außergewöhnliche akustische Bespielungen entwickelt und realisiert.

Einerseits eine Inszenierung, die dem Besucher eine akustische Vision jener Zeit vermittelt, wenn die Wunden des Tagebaus durch einen naturnahen See mit zahlreichen Freizeitangeboten geschlossen sein werden.
Weiterhin können hier persönliche, fast intime Erinnerungen von sechs Indener BürgerInnen authentisch abgerufen werden, die den Verlust ihrer Heimat und die Umsiedlung in eine neue Retortenstadt durchlebt und höchst unterschiedlich empfunden haben.

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OWL-Marketing

Initiative Innovation und Wissen
„Intelligente Systeme in OWL“ / OWL-Marketing

Auftraggeber: OWL Marketing Herr Wolfgang Marqwardt, Tel. 0521 -9673322

Mit der Wanderausstellung „Intelligente Systeme“ soll die Leistungsfähigkeit und die innovative Breite der ostwestfälischen Wirtschaft, die der engen Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Einrichtungen der Region zu verdanken ist, regional bekannt gemacht werden.

Nach einer ersten, strukturell gleichen Wanderausstellung zu innovativen Ansätzen in der Öffentlichen Verwaltung in Ostwestfalen ist dies die zweite Beauftragung an MUSEUMSREIF! durch OWL-Marketing.

Der Auftrag umfasstedie eingehende Beratung der Einzelunternehmen in Bezug auf die Eignung
und Ausstellbarkeit möglicher Projekte im Rahmen einer Wanderausstellung, die Koordination, den Bau sowie die Logistik und Organisation der Ausstellung an unterschiedlichen Standorten der Öffentlichen Verwaltung in Ostwestfalen.

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Zukunftsschiff

„MS Wissenschaft – das Zukunftsschiff“

Auftraggeber der Wanderausstellung: CITEC, Uni Bielefeld,
Stefan Trockel, Tel. 0521-1066565

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ läßt sich durch einen Dino-Roberter besucherfreundlich vermitteln – vorallem dann, wenn diese gefährliche Spezies in einem Hochsicherheitskäfig darauf lauert von den Besuchern gefüttert zu werden. Auch auf andere Gesten und Befehle war der Dino bereit zu reagieren.

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Nationalparktor Nideggen

 

„Schatzkammer Natur“ - Nationalparktor Nideggen

Auftraggeber: Nationalpark Eifel, Michael Lammertz, Tel. 02444-9510-42

„Schatzkammer Natur“ heißt die Ausstellung im jüngsten Nationalparktor Nideggen. Sie animiert zu einem ungewöhnlichen Blick auf Natur und führt Gäste den unglaublichen Erfindungsreichtum der Natur vor Augen und den vielfältigen Nutzen, den sie allen bringt.

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Bingen

„WaldWasserWelt“

Auftraggeber der Outdoor-Ausstellung: LandesForsten Rheinland-Pfalz,
Thomas Josten, Tel. 0261-12022625

Wasser und Wald waren dabei das Generalthema dieser großzügigen Outdoor-Ausstellung.
Die Anforderung bestand darin, den im Regelfall eher flanierenden Besuchern auf einer Landesgartenschau den Zusammenhang forstlichen Doings mit dem Ressourcenschutz Wasser nahe zu bringen. Die einschlägigen umwelt- und naturschutzrelevanten Auswirkungen forstlichen Handelns waren verständlich zu machen.

Dem Anspruch besonders plakativer Darstellung wurde dadurch entsprochen, dass fünf themenkorrespondierende Bildmetaphern in spektakuläre Raumkorpusse übersetzt wurden, die im Innenraum jeweils interaktiv bespielt wurden. So wurde beispielsweise das Thema „Wasserspeicherfunktion von Wäldern“ in das Bild Schwamm übersetzt, forstliches Doing zugunsten der Biodiversität in eine fast sechs Meter hohe Spielzeugente.

Die knallig-farbigen, weithin sichtbaren Raumbilder wurden auf der Landesgartenschau zum beliebten Hintergrundmotiv der Fernsehberichterstattung.

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Nationalparktor Höfen

„Narzissenrausch und Waldwandel“ – Nationalparktor Höfen

Auftraggeber: Nationalpark Eifel, Herr Michael Lammertz, Tel. 02444-9510-42

Besonders enge Rahmenbedingungen waren für das Besucherinformations-Zentrum des Nationalparks Eifel in Höfen/Monschau gesteckt: Konzept, Gestaltung und Realisierung einer Ausstellung, für die die Wände des Ausstellungsraumes tabu waren. Außerdem sollte das Thema „Nationalpark-Management“ auch für seh- und mobilitätsbehinderte Besucher verschiedener Nationen informativ und möglichst attraktiv umgesetzt werden.

Ein inszeniertes und dramaturgisch gespanntes Gesamtbild war unter diesen Bedingungen nicht realisierbar. Dafür stand die Informationsaufgabe der Ausstellung im Vordergrund. Informationsmodule aus Buchenholzspangen bilden fünf unterschiedlich geformte Themenräume. Helligkeit und Transparenz sind die Kennzeichen dieser Lösung.

Olfaktorische und haptische Interaktionen für alle Besuchergruppen finden auf der „Sinnes-Bar“ statt.

Ein Pirschgang durch den Buchenwald wird den Besuchern als Bodenprojektion angeboten.
Der Kabarettist Hubert vom Venn gibt – unterstützt durch eine gebärdensprachliche Übersetzung – seine besondere Sichtweise von Problemen wie „Wildtiermanagement“ oder „Nationalparkverordnung“ zum Besten.

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Nationalparktor Heimbach

„Waldgeheimnisse” – Nationalparktor Heimbach

Auftraggeber: Nationalpark Eifel, Herr Michael Lammertz, Tel. 02444-9510-42

Im Nationalparktor Heimbach war wesentlicher Planungsfaktor die behinderten- und blindentauglichen Ausstellung. Während der nicht behinderte Besucher „den Wald vor lauter Bäumen nicht“ sieht, wird die Ausstellung durch Tastboxen auch für blinde Besucher besuchenswert. Auf die Frage, wie – mitten im Wald – das Thema auf eine neue Art attraktiv werden kann, waren „ZwEIFEL-Geschichten“ die konzeptionelle Antwort. Zudem begleiten zwei „Waldschrate“, die Wildkatze und der Schwarzstorch, blinde wie sehende Besucher akustisch.

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Nationalparktor Rurberg

„Lebensadern der Natur“ – Nationalparktor Rurberg

Auftraggeber: Nationalpark Eifel, Herr Michael Lammertz, Tel. 02444-9510-42

„Stillgewässer“ und „Fließgewässer“ sind die beiden Themen in der Dauerausstellung des Nationalparktores Simmerrath-Rurberg. Für den modernen Ausstellungsraum mit Panoramablick war ein spannendes Konzept dialogisch zu erarbeiten, interaktiv umzusetzen und zu inszenieren – als eines von insgesamt vier „Toren“ des Nationalparks Eifel.

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Machbarkeitsstudie

Herleshausen – „Museum für Zeitgeschichte“

Auftraggeber der Machbarkeitsstudie: DSK, Michael Stoll, Tel. 0611-3411-3153

Im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ wurde die Planung für ein Museum der Zeitgeschichte als Leuchtturmprojekt in Herleshausen angeregt. Im Rahmen eines Wettbewerbs erhielt Museumsreif! den Zuschlag für eine Machbarkeitsstudie.
Museumsreif! riet im Ergebnis von der Planung eines weiteren „Grenzmuseums“ ab. Im Kontakt mit der Nachbargemeinde EIsenach ergaben sich stattdessen belastbare Bestrebungen, ein grenzübergreifendes Kulturprojekt eigener Art zu initiieren.

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SchlossBurg

Schloss Burg

Auftraggeber der Machbarkeitsstudie: Bergische Entwicklungsagentur GmbH,
Dipl. Ing. Annette Nothnagel, Tel. 0212-88 16 06 64

Ideenwettbewerb mit Mehrfachbeauftragung

Schloss Burg soll als ein Hauptanziehungspunkt für touristische Entwicklung des Bergischen Städtedreieicks zukunftsfähig aufgestellt werden. Ein integriertes wettbewerbsfähiges Konzept soll die Burganlage als Veranstaltungsort, für Tagungstourismus und Ort der Vermittlung von Geschichte neu profilieren und Perspektieven für den wirtschaftlich tragfähigen Betrieb nachweisen. Im einzelnen geht es dabei um folgende Fragestellungen:
Wie lässt sich das Museum – gegebenfalls mit einem neuen Ausstellungskonzept – in das Gesamtprofil und -konzept integrieren? Welche weiteren Angebote des Museums (Museumspädagogik /Wechselausstellungen) sind geeignet, ausreichende Besucherzahlen zu generieren?
Wie kann der „Mythos Mittelalter“ auf Schloss Burg erlebbar gemacht werden, welche Möglichkeiten der Inzenierung und Orientierungsgebung sind angemessen?

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Machbarkeitsstudie

„Route Industrie-Natur“

Auftraggeber der Machbarkeitsstudie: Kokerei HANSA, Dortmund,
Dr. Marita Pfeiffer, Tel. 0231-931122-41

Die Industriebrache Kokerei Hansa in Dortmund beauftragte ein Entwicklungskonzept, das unter dem Arbeitstitel „Industrie-Natur“ einerseits die Einbindung in das bestehende, detaillierte Tourismuskonzept des Essener Weltkulturerbes, andererseits aber auch Alleinstellungsqualitäten forderte. Dem ausstellungspädagogischen Bereich kam ein besonderer Stellenwert zu. Die zum Teil denkmalgeschützten Bauten waren als (inter)aktives Erlebnismuseum umzuplanen.

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Schauplatz Solingen

„Nachtaktiv“

Auftraggeber: LVR Industriemuseum, Schauplatz Solingen
Dagmar Thiemler, Tel. 0212-232410

Die Verbundausstellung der insgesamt sechs Dependancen des Rheinischen Industriemuseums zum Thema „Nacht“ wurde für den Schauplatz Solingen realisiert. Zum Thema „Nachtaktiv“ ging es darum, Solinger Zeitungsreportagen der 50er Jahre samt zugehöriger Fotos ausstellbar zu machen. Während die Fotografien als hinterleuchteter Bilderfries sich durch die gesamte Ausstellung ziehen begleiten den Besucher akustische Auszüge aus den Reportagen des Solinger Nachtlebens.

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WAZ Zeitungstruck

„Zeitungs - Truck“

Auftraggeber der Road-Show: WAZ-Zeitungsgruppe,
Martin Hayrapetian, Tel. 0172-5219417

Für die Zeitungsgruppe WAZ hat MUSEUMSREIF! im Auftrag von Vogelsänger Event eine Truck-Ausstellung konzipiert, gebaut und betreut, die den Besuchern über mehrere Monate in zahlreichen Städten Nordrhein-Westfalens die Geschichte der Tageszeitung, die Verarbeitung von Nachrichten, Druck und Vertrieb ­ auch spielerisch und interaktiv ­ nahe bringt.

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Bauernhausmuseum Bielefeld

Bauernhausmuseum

Auftraggeber: Bauernhaus-Museum, Bielefeld, Dr. Rosa Rosinski, Tel. 0521-5218550

Eines der ältesten Bauernhaus-Museen Deutschlands war abgebrannt. Das alte Museum sollte wieder aufgebaut werden – bestückt mit einer zeitgemäßen Dauerausstellung.
Der Spagat zwischen Konzeption und Gestaltung einerseits und der Architektur war erfolgreich dank einer konsequent dialogischen Vorgehensweise: 2001 wurde das Museum vom European Museum Forum in Pisa/Italien ausgezeichnet.

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Gruner+Jahr

„25 Jahre Henri Nannen Journalistenschule“

Auftraggeber: Gruner+Jahr, Hamburg

Das Jubiläum der Henri-Nannen Journalistenschule in Hamburg sollte mit einer Ausstellung im Foyer des Verlagsgebäudes Gruner+Jahr akzentuiert werden.

Texte und Bilder waren reichlich vorhanden – aber wie vermeidet man langweilige Stellwandgassen und wie bleibt dann noch Raum für die geplanten Events?

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Bodendenkmal

„ArchäoWelle” – Bodendenkmal

Auftraggeber: Westfälisches Museum für Archäologie, Bielefeld,
Dr. Daniel Bérenger, Tel. 0521-5000250

Inmitten der Bielefelder Altstadt, auf dem Baugrundstück für ein modernes Wohn-/Geschäftshaus, fanden Archäologen Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und weitere Spuren aus der Vergangenheit.

Rekonstruktionen dieser Ausgrabungsfunde wurden in den Neubau als – von außen für Passanten sichtbares – Bodendenkmal integriert. Die ArchäoWelle ist sicherlich das meistbesuchte Schaufenster-Museum der Region.

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Wanderausstellung LVR

„Aufgetischt”

Auftraggeber der Wanderausstellung: LVR Industriemuseum, Schauplatz Oberhausen

Der Schwerpunkt der Verbundausstellung des Rheinischen Industriemuseums zum Thema „Ernährung“ wurde auf den 1.000 qm einer hohen Industriehalle gestaltet und schaffte zugleich ein Ambiente für zahlreiche Events unterschiedlichster Prägung. Hier wurden die Besucher nicht zu Tisch gebeten, sie fanden sich darauf wieder – erst in Oberhausen und danach im Industriemuseum Chemnitz.

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Zeitreise

„Linie 4 – Historische Zeitreise“

Auftraggeber: Naturkundemuseum (namu) Bielefeld,
Dr. Isolde Wrazidlo, Tel. 0521-512483

Die Linie 4 der Bielefelder Stadtahn führt von der Uni (fast direkt) ins namu. Was lag näher, als die Haltestellen auf dieser Strecke thematisch dem Namu zu widmen, zumal die Linie im unterirdischen Bereich Fundstellen attraktiver Fossilien streift.
Die eindrucksvollste Inszenierung wurde an der Haltestelle Siegfriedplatz realisiert:
Die Tiefe des U-Bahnsteiges wurde ins Verhältnis gesetzt zu der Zeit, die seit „Siegfrieds Tod“ verstrichen ist - ein vergleichsweise winziges Stück der gesamten „Zeitachse“, die bis zur Datierung der Fossilien zurückreicht. Auch auf die Namen der anderen Haltestellen nimmt die Konzeption Bezug.

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Waldmenschen

„Waldmenschen“

Auftraggeber der Wanderausstellung: Naturkundemuseum (namu) Bielefeld,
Dr. Isolde Wrazidlo, Tel. 0521-512483

Eine Entdeckungsreise für Kinder von 5 bis 95 Jahren zum Thema „Wald“ – mit Erlebnisqualität statt pädagogischem Zeigefinger, mit überraschenden Bildern statt ausgestopfter Tiere, mit pfiffigen Ideen statt sattem Budget war hier gefragt.

Die Ralley durch gemütliche kleine Waldhütten, die anschließend im Zoo Köln zu sehen war, stellte knifflige Fragen – die die „Waldmenschen“ am besten gemeinsam lösten.

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OWL Bürokratieabbau

„Bürokratieabbau" Modellregion OWL

Auftraggeber: OWL Marketing Herr Wolfgang Marqwardt, Tel. 0521 -9673322

Gestaltungskonzeption und Umsetzung

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Projekt mit VHS

Projekt „Kinder erleben den Krieg“

Begleitausstellung zur Wanderausstellung des Anne Frank Hauses, Amsterdam

in Zusammenarbeit mit VHS Bielefeld, Historisches Museum Bielefeld, Universität Bielefeld.

Der lokale Bezug der Amsterdamer Wanderausstellung sowie die Ansprache der Zielgruppe Kinder wurde durch die Inszenierung sogenannter "Kriegstagebücher" hergestellt.
Die historischen Berichte von Schülern, die das Kriegsgeschehen vor Ort aus ihrer Perspektive schildern, wurden in einem Klassenzimmer mit leicht überdimensionierten Schulbänken zugänglich gemacht. Die "Beinfreiheit" beim "Nachsitzen" versetzte Schüler wie Erwachsene in ihre Kinderzeit.

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Historische Postkarten

Projekt „Der Krieg auf der Bildpostkarte“

Begleitausstellung zur gleichnamigen Wanderausstellung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

in Zusammenarbeit mit Bauernhausmuseum Bielefeld, Stadtarchiv Bielefeld,
der „Sammlung Historische Bildpostkarten“ der Universität Osnabrück
(Prof. Dr. Sabine Giesbrecht).

Die Motivsammlung von Bildpostkarten aus dem Weltkrieg I wurde eingebunden in einen lokalen Bezug. Dazu wurde ein historisches Dokument als bodendeckendes Großbild verwendet. Der Plan bezieht sich auf ein Bielefelder Ausflugsgelände, das als Kriegsszenario angelegt wurde und dem Wochenendvergnügen der Daheimgebliebenen
dienen sollt.
Tatsächlich wurde dieses Ausflugserlebnis -Spaziergang in Schützengräben- begeistert angenommen, was auf zwei historischen Fotografien dokumentiert ist. Der dramaturgische Effekt dieses zentralen Exponats lag darin, dass die heutigen Besucher den lokalen Bezug des Plans und seine Bedeutung nicht auf den ersten Blick, sondern erst im Laufe des Ausstellungsrundganges klar werden.

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StadtParkLandschaft

„StadtParkLandschaft“ – Entwicklungsprojekt, Bielefeld

Stadt Bielefeld

MUSEUMSREIF! erhielt seitens der Stadt Bielefeld den Auftrag, mit dem Projekt „StadtParkLandschaft” ein Konzept für die stadtprägende Verknüpfung grünnaher Erholungs- und Bildungseinrichtungen zu schaffen. Im Mittelpunkt dieses im Februar 2004 abgeschlossenen Projektes standen die Entwicklung einer integrativen Dachmarke („Kultur trifft Natur”) sowie die Konzeption integrierter fachlicher Entwicklungsziele zwischen freier, grünnaher Erholung und neuen Angeboten verschiedener Bildungsstätten (Museen, Botanischer Garten, Tierpark etc.).

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Naturkundemuseum Bielefeld

„ausSterben – überLeben“

Auftraggeber der Dauerausstellung: Naturkundemuseum (namu) Bielefeld,
Dr. Isolde Wrazidlo, Tel. 0521-512483

„Neu geboren” ist das namu Bielefeld, ein Naturkunde-Museum mit Tradition, das jetzt zu einem der kleinsten, ungewöhnlichsten und aktuellsten Naturkundemuseen geworden ist. Die Konzeption und die Inszenierung durch MUSEUMSREIF! haben zu einer überraschenden Präsentation der gegenwärtigen Lage von Natur, Mensch und Umwelt geführt.

DIe Themenfelder „Natur und Umwelt“ wurden mit einem gewagten Perspektivenwechsel konzipiert: Ein inzenierter Blick aus der Zukunft des Jahres 2525 zurück auf unsere Gegenwart im Jahr 2000. Dass dieser Zeitsprung am Fahrstuhl mit den Song „In the Year 2525...“ beginnt, war sozusagen verpflichtend.